5 schädliche Inhaltsstoffe, die Deine Beauty Produkte enthalten können

Hast Du schon mal die Inhaltsstoffe Deiner Beauty Produkte unter die Lupe genommen? Nein? Dann ist es jetzt an der Zeit dafür.

Duschgel Biagiotti
Inhaltsstoffe im Duschgel „Roma“ von Laura Biagiotti

Viele berühmte oder teure Marken nutzen in der Herstellung ihrer Produkte sehr schädliche Inhaltsstoffe. Warum? Vielleicht weil sie günstiger sind als eine natürliche, wertvolle Ingredienz? Oder will uns die Kosmetikindustrie krank machen, damit wir noch mehr Produkte brauchen bzw. kaufen?

Alles, was wir auf unsere Haut auftragen oder womit wir uns waschen, wird von unserem Körper aufgenommen. Unsere Organe brauchen in der Regel 4 bis 5 Tage, um den Körper zu entgiften.

Hier eine Liste 5 schädlicher Inhaltsstoffe, welche die meisten Beauty Produkte enthalten und die sehr wahrscheinlich auch schon in Deinen Körper gelandet sind:

  • PARAFFINUM LIQUIDUM                                                                                                     Der erste Stoff, den Du unbedingt meiden solltest, ist das Paraffinum Liquidum, auch als Mineralöl, Paraffin oder Petrolatum bekannt.  Vaseline zum Beispiel besteht fast ausschließlich aus Parrafinen.Dieser Stoff wird aus Erdöl gewonnen oder synthetisch hergestellt. Nicht selten steht es ganz oben in der Liste der Inhaltstoffe (INCI) vieler Produkte was gleichzeitig bedeutet, dass es den größten (prozentualen) Anteil der Inhaltsstoffe ausmacht.

    Paraffine lassen die Haut nicht nur schneller altern und machen sie trocken, sondern sie verunreinigen sie auch . Das heißt, Ihr bekommt Pickel und Mitesser. Diese schädliche Ingredienz findest Du in sehr vielen Körperlotionen und –ölen (z.B. Johnsons’s Baby Öl besteht nur aus Paraffinen), Gesichtscremes, Salben und Haarpflegeprodukten – besonders in den teueren!

  • SILIKONE                                                                                                                                     Silikone sind unter den Namen Cyclopentasiloxane und Polydimethylsiloxan (Dimethicone) in der INCI zu finden. Auch sie werden aus Erdöl gewonnen. Im Endeffekt sind sie nichts anderes, als das Silikon in den Fugen Deines Badezimmers.Cyclopentasiloxan ist meistens in Make up (Primer, Blush, Foundation, Lippenstiften, BBcreme…) enthalten. Genau wie das Silikon zwischen den Fliesen, verschließt auch Cyclopentasiloxan die Poren Deiner Haut, was bedeutet: Falten, Hautunreinheiten und Pickel.

    Polydimethylsiloxan findest Du oft in Haarenpflegeprodukten. Als ich Shampoos mit Polydimethylsiloxan benutzt habe, hatten meine Haare zwar geglänzt, jedoch waren sie sehr fettig und sehr schnell schmutzig. Außerdem hat meine Kopfhaut ständig gejuckt. Irgendwann habe ich erfahren, dass das, was dort glänzte, eigentlicht eine Schicht aus Silikonen auf dem Haar, und nicht das Haar selbst, war. Unter dieser Schicht war es in Wirklichkeit kaputt, trocken und stumpf.

    ! Tipp: Wenn Du zum Friseur gehst, nimm deine eigenen Haarprodukte ohne Polydimethylsiloxan mit. Dein Friseur wird seine Produkte sparen und Deine Haare werden es Dir danken.

  • ALUMINIUM                                                                                                                                 Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Aluminium krebserregend ist. Des Weiteren wird vermutet, dass es sogar die Tumorzellen zur Bildung von Metastasen anregt. Dieses Element findest Du besonders in Deos in Form von Aluminiumsalzen, welche die Schweißporen verstopfen.                                                                                   
  • SLS und SLES                                                                                                                              SLS oder Natrium(Sodium)laurylsulfat ist eine sehr billige Chemikalie, die in Shampoos, Zahnpasta und Duschgel  eingesetzt wird. Dieser fettlösende Stoff ist so aggressiv, dass er sogar in industriellen Reinigungsmitteln auftaucht.Es wird noch darüber debattiert, ob Natriumlaurylsulfat sogar krebseregend ist. Trotzdem bleibt es reizend für die Haut, besonders für empflindliche Babyhaut oder allergieanfällige Haut.

    SLES (Sodium Laureth Sulfate) wird in Körperhygiene-Produkten verwendet. Im Gegensatz zum SLS ist SLES nicht so reizend für die Haut. Dennoch ist es gefährlicher, da es mit Dioxanen kontaminiert sein kann. Dioxane verbleiben sehr lange im Körper und sind krebserregend.

                       

  • PEGs                                                                                                                                                Wenn wir in der INCI eines Produktes „PEG“ lesen, dann stellen wir das Produkt sofort zurück ins Regal. Je höher die Zahl hinter dem PEG ist, desto schädlicher ist es (z.B. PEG-120).PEGs werden von unserer Haut nicht abgebaut, das heißt sie bleiben auf der Oberfläche und geben Dir dein Eindruck, dass Deine Haut weich ist. Wenn Du jedoch diese Schicht aus Creme abwäscht, ist die Haut wieder trocken und Du hast das Bedürfnis, dich erneut und immer öfter einzucremen. Neben diesem Effekt wirken PEGs auf der Haut sehr aggressiv und verursachen unter anderem Acne.

    Dies sind nur fünf von unzähligen schädlichen Stoffen, die in Kosmetika verwendet werden.

    Stelle Verkaufsargumente wie „Natürlich“ „Vegan“ oder „Ohne Parabene“ auf den Produkten stets in Frage, checke vor dem Kauf unbedingt die Inhaltstoffe!

    Wenn Du keine Lust hast, die Inhaltstoffe jedes Produktes zu lesen, kannst Du deine Beauty Produkte auf der Webseite von Codecheck prüfen. Mit der App Codecheck kannst Du sogar den Barcode des Produktes scannen und wirst schnell vor schädlichen Inhalten gewarnt.

    Wenn Du diese Produkte recyceln möchtest, lese unseren Artikel über 5 Tipps um Produkte mit schädlichen Inhaltsstoffen alternativ zu verwenden.

    Wenn Dieser Artikel auch deine Freunde interessieren könnte, teile ihn.

    Be smart, be BIOtiful!

               

 

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